BGer., Urteil 1C_728/2025 v. 9. 6. 2026, Kün­di­gung eines Schwy­zer Rek­tors ohne Bewäh­rungs­frist bestä­tigt

Datum: 

23.08.2026

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Das Bun­des­ge­richt bestä­tigt in Urteil 1C_728/2025 v. 9. Juni 2026, die Kün­di­gung eines Schwy­zer Rek­tors:

  • Zwar wäre i. C. bei der Kün­di­gung des Rek­tors wegen unge­nü­gen­der Leistung/Verhalten vor­gän­gig eine  Bewäh­rungs­frist erfor­der­lich gewe­sen; ihr Feh­len stell­te einen Ver­fah­rens­man­gel dar. Trotz sach­lich gerecht­fer­tig­ter Kün­di­gung führ­te der Ver­fah­rens­man­gel zu einer Abfin­dung; drei Monats­löh­ne erach­tet das Bun­des­ge­richt als  nicht will­kür­lich (der Rek­tor hat­te 12 Monats­löh­ne gefor­dert).
  • Ver­let­zung der Für­sor­ge­pflicht — Ent­schä­di­gung: Ein wei­te­rer Monats­lohn hat­te die Vor­in­stanz ledig­lich wegen Ver­let­zung der Für­sor­ge­pflicht auf­grund einer nega­ti­ven Äusse­rung zuge­spro­chen; eine Ent­schä­di­gung, wie vom Rek­tor hin­ge­ge­ben gefor­dert,  ana­log Art. 336a OR fiel man­gels miss­bräuch­li­cher Kün­di­gung ausser Betracht.
  • Anti­zi­pier­te Beweis­wür­di­gung: Das Bun­des­ge­richt bestä­tigt, dass die Vor­in­stanz im Sin­ne einer anti­zi­pier­ten Beweis­wür­di­gung auf die Ein­ver­nah­me von Zeu­gen ver­zich­ten durf­te.