Lite­ra­tur: Renaud, Le droit du per­son­nel de l’État — Créa­ti­on, modi­fi­ca­ti­on et rési­lia­ti­on des rap­ports de tra­vail

Datum: 

27.08.2025

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ADRIEN RENAUD geht in sei­ner Dis­ser­ta­ti­on (frei über­setzt: Das öffent­li­che Per­so­nal­recht: Begrün­dung, Ände­rung und Been­di­gung der Anstel­lungs­ver­hält­nis­se), die bald erscheint, zen­tra­len Fra­gen im Lebens­zy­klus eines öffent­li­chen Anstel­lungs­ver­hält­nis­ses auf den Grund.

Im ERSTEN TEIL führt der Autor durch die theo­re­ti­schen und histo­ri­schen Grund­la­gen des öffent­li­chen Per­so­nal­rechts. Auch erör­tert RENAUD kri­tisch den Anwen­dungs­be­reich des öffent­li­chen Per­so­nal­rechts und zeigt die oft­mals schwie­ri­ge Abgren­zung zwi­schen pri­vat- und öffent­lich-recht­li­chen Arbeits­ver­hält­nis­sen. Er for­dert nament­lich, dass die Arbeit­ge­ber­sei­te über die Rechts­na­tur eines Arbeits­ver­hält­nis­ses zu infor­mie­ren hat.

Im ZWEITEN TEIL folgt die pra­xis­ori­en­tier­te Erör­te­rung der Begrün­dung, Ände­rung und Been­di­gung öffent­li­cher Arbeits­ver­hält­nis­se: von der Stel­len­aus­schrei­bung mit Streit­fra­gen bei Nicht­ein­stel­lun­gen über bila­te­ra­le Ände­run­gen bis zur Been­di­gung ohne Kün­di­gung (z. B. Pen­sio­nie­rung oder Weg­fall einer Vor­aus­set­zung). Gefor­dert wer­den kla­re gesetz­li­che Grund­la­gen für Auf­he­bungs­ver­ein­ba­run­gen.

Die arbeit­ge­ber­sei­ti­ge Kün­di­gung (hier­nach „Ent­las­sung“) behan­delt RENAUD in einem eige­nen Kapi­tel. Er syste­ma­ti­siert Kün­di­gungs­grün­de, erin­nert an die stets gel­ten­den ver­fas­sungs­recht­li­chen Min­dest­ga­ran­tien und betont, dass mil­de­re Mass­nah­men wie Abmah­nung oder Ver­set­zung vor einer Ent­las­sung stets vor­gän­gig zu prü­fen sind. Auch das for­ma­li­sier­te Kün­di­gungs­ver­fah­ren, das auch bei einer frist­lo­sen Ent­las­sung gilt, wür­digt RENAUD kri­tisch. Er unter­sucht sodann die gericht­li­che Über­prü­fung und die viel­fäl­ti­gen Rechts­fol­gen wider­recht­li­cher Ent­las­sun­gen, von der Wie­der­ein­stel­lung bis zur Ent­schä­di­gung.

Im  DRITTEN TEIL schliesst RENAUD mit kon­kre­ten, kom­men­tier­ten de lege feren­da-Vor­schlä­gen, sowohl auf Ver­fas­sungs- als auch auf Geset­zes­stu­fe.

RENAUD lei­stet mit sei­ner Dis­ser­ta­ti­on sowohl einen Bei­trag zur Klä­rung offe­ner Fra­gen als auch zur Har­mo­ni­sie­rung des öffent­li­chen Per­so­nal­rechts – ein Must-have für Pra­xis und Leh­re.

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