Mob­bing­nach­weis geschei­tert: Psych­ia­tri­sche Berich­te gestützt auf ein­sei­tig sub­jek­ti­ve Wahr­neh­mung ohne kau­sa­le Bele­ge unzu­rei­chend

Datum: 

06.10.2025

Kategorien: 

Themen:

BGer., Urteil 1C_141/2025, v. 25. August 2025 (f)

Einer gekün­dig­ten Ange­stell­ten des Neu­en­bur­ger Spi­tal­netz ist der Nach­weis von Mob­bing geschei­tert. Das Bun­des­ge­richt bestä­tig­te im Rah­men der Will­kür­prü­fung die Beur­tei­lung der Vor­in­stanz. Mit­un­ter reich­ten die Berich­te des Psych­ia­ters der Ange­stell­ten über einen angst- und depres­si­ons­be­ding­ten Zustand (F41.2), der angeb­lich mit Kon­flik­ten am Arbeits­platz zusam­men­hing, nicht aus, um Mob­bing nach­zu­wei­sen. Die Berich­te spie­gel­ten ledig­lich die sub­jek­ti­ven Wahr­neh­mun­gen und Beschwer­den der Ange­stell­ten wider, ohne dass eine direk­te kau­sa­le Ver­bin­dung zwi­schen den gesund­heit­li­chen Beschwer­den und psy­chi­schem Miss­brauch fest­ge­stellt wer­den konn­te.