Armee: Aus­bil­dungs­gut­schrift für Miliz­ka­der endet mit dem Gesuch um Zulas­sung zum Zivil­dienst

Datum: 

01.06.2026

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Kein Anspruch auf Aus­bil­dungs­gut­schrift nach Wech­sel in den Zivil­dienst (BVGer A‑953/2024 vom 12. Mai 2025)

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt bestä­tigt die Ver­wei­ge­rung einer Aus­bil­dungs­gut­schrift an einen ehe­ma­li­gen Haupt­feld­wei­bel, der nach sei­ner mili­tä­ri­schen Kader­aus­bil­dung in den Zivil­dienst wech­sel­te. Die Aus­bil­dungs­gut­schrift nach Art. 29a MG sol­le die mili­tä­ri­sche Kader­lauf­bahn attrak­ti­ver machen und Anrei­ze für die Über­nah­me von Füh­rungs­funk­tio­nen in der Armee schaf­fen. Mit der Ein­rei­chung des Gesuchs um Zulas­sung zum Zivil­dienst ende­te der Anspruch auf die Gut­schrift. Dar­in erkennt das BVGer weder eine Ver­let­zung des Rechts­gleich­heits­ge­bots noch des Ver­trau­ens­schut­zes. Zivil­dienst­lei­sten­de befän­den sich hin­sicht­lich des Zwecks der Aus­bil­dungs­gut­schrift nicht in einer ver­gleich­ba­ren Situa­ti­on wie Miliz­ka­der der Armee (E. 4 ff.).